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Ökumenische Kampagne in der Passionszeit

Gottesdienst und Gemeindesonntag: Am 15. März fand in der Kirche Birsfelden der Gottesdienst zur ökumenischen Kampagne statt.

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Getreu dem diesjährigen Motto – «Zukunft säen» – drehte sich die Feier um die Frage, was für eine nachhaltige Zukunft vonnöten ist. Wo macht es Sinn, ärmer zu werden? Worin dürfen wir getrost reicher werden? Während es angesichts begrenzter Ressourcen und zunehmender Konflikte angezeigt ist, materiell bescheidener zu werden, dürfen wir im Glauben an Gott und unserem Vertrauen in seinen Weg weiterhin wachsen. «Lass Dir an meiner Gnade genügen», war denn auch das Eingangswort des Gottesdienstes. Die Liebe ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn wir es teilen. So besehen erscheint es durchaus weise, Schätze der Liebe zu sammeln und gleichzeitig verschwenderisch mit ihnen umzugehen.

Zeichen der Liebe durften wir nicht nur beim gemeinsamen Abendmahl schmecken und teilen, sondern auch beim anschliessenden Mittagessen im Kirchgemeindehaus. Bei Speis und Trank hallten die Gedanken der Feier nach und viele neue Stimmen kamen dazu. Eine davon war jene von Danica Graf, die eindrücklich von ihrem Engagement «Kinderhilfe Rumänien» erzählte. Mit Bildern, Anekdoten und Schilderungen nahm sie uns mit auf eine lebendige und bewegende Reise. Die Arbeit des Hilfswerks reicht von Unterstützung von Familien, Sponsoring, Hilfe zur Selbsthilfe und Mundhygiene. Auch die Unterstützung einer Kindertagesstätte und eines Kinderheims gehören dazu. Die Investition in die Kinder Rumäniens ist auch eine Investition in die Zukunft des Landes.

Tobias Zehnder, Pfarrer